Sommer, und endlich Sonne …
Ideale Zeit, um das Immunsystem so richtig aufzupeppen!
Was für eine Freude, endlich haben wir sommerliche Temperaturen und können uns draußen im und am kühlen Nass von Seen, Flüssen und Bädern erfreuen, dabei ist Schwimmen die beste aller körperlichen Aktivitäten. Oder wir können uns beim Spaziergang in den schattigen Wäldern oder beim Eisessen ein wenig erfrischende Kühle gönnen. Unsere Vitamin-D-Speicher werden ganz automatisch aufgefüllt, je mehr wir uns draußen aufhalten, natürlich in Maßen und zur richtigen Zeit.
Zudem haben wir die besten Bedingungen, unser Immunsystem wieder auf Vordermann zu bringen. Jetzt wachsen uns die richtigen Mittel von selbst quasi in den Mund, und mit der richtigen Zusammensetzung können wir die Grundlage schaffen, um das ganze Jahr hindurch fit, gesund und mit viel Energie ein erfreuliches Leben zu leben.
Grundlage für den Rest des Jahres
Herbst, Winter und auch Frühling bringen uns oft in Nöte, was vor allem Erkältungskrankheiten angeht. In diesem Sommer hatten wir sogar so viel Kälte und Regenzeiten, dass viele von uns auch im Juni und Juli noch hustend und verschnupft unterwegs waren.
Da ist die jetzige heiße Sommerphase genau das Richtige, um sich mit frischen bunten Früchten und Gemüse einen Vorrat an Immunstärkung für das ganze Jahr zuzulegen. Auf jeden Fall ist Sonne angesagt, wenn auch maßvoll und am besten zu Zeiten, in denen sie gut erträglich ist. Die Sonne regt die Vitamin-D-Produktion an, das unsere Abwehrkräfte das ganze Jahr hindurch stärkt.
Kräuter und Co., unsere Helferlein in der Not
Gerade jetzt im August sind auch viele wichtige Kräuter reif genug, um ihre stärkenden und heilsamen Inhaltsstoffe nutzen zu können. Jetzt ist die Zeit, sie zu sammeln, zu trocknen und / oder zu verschiedenen Mittelchen zu verarbeiten. Damit sie uns in den kühlen Zeiten noch unterstützen können ist es nötig, sie haltbar zu machen.
Wenn wir uns für diesen naturverbundenen Weg interessieren, ist es sinnvoll und wichtig, sich zunächst mit kräuterkundigen Menschen auf den Weg zu machen. Im Sommer und auch im Herbst noch werden überall Kräuterwanderungen angeboten, die uns die Möglichkeit eröffnen, die Kräuter im Wald, Feld und Flur mit allen Sinnen kennenzulernen. Meist gibt es dann auch weitere Informationen zu den Pflanzen, wie zum Beispiel über Pflanzendevas, spirituelle und kulturelle Hintergründe und auch die Zusammensetzung ihrer Wirkstoffe. Darüber findet sich inzwischen auch sehr viel im Internet, und auch in Apotheken kann man nachfragen, welche Wirkungen man bei welchen Pflanzen erwarten kann.
Was kann ich mit den Kräutern machen?
Wir haben vielfältige Möglichkeiten, die Kräuter für uns zu nutzen. Dabei müssen wir beachten, dass die einen Inhaltsstoffe fett- und andere wiederum wasserlöslich sind. Wir können sie zum Beispiel zu Tinkturen verarbeiten, dabei werden durch Alkohol sowohl fett- wie auch wasserlösliche Stoffe herausgelöst. Aber nicht immer und für jeden Menschen und für jede Anwendung ist Alkohol die richtige Wahl. Für die Anwendung auf der Haut zum Beispiel ist Alkohol nicht immer sinnvoll, denn er trocknet die Haut eher aus.
Es gibt auch die Möglichkeit, ein Oxymel mit den Kräutern herzustellen. Dabei kommt Essig und Honig zum Einsatz, und die Kräuter werden in dieser Mischung eine Weile „gebadet“. Am Ende hat man dann ein schmackhaftes und sehr gesundes Getränk, das man gut in Wasser gelöst einnehmen kann.
Honig ist grundsätzlich ein gutes Mittel, um darin die Wirkstoffe der Kräuter auszuziehen. Wenn man ein Mittel gegen Husten, Halsschmerzen oder Heiserkeit herstellen möchte, eignet sich Honig sehr gut. Dafür füllt man ein sterilisiertes Schraubglas ungefähr zu zwei Dritteln voll mit dem klein geschnittenen Kraut, das man nutzen möchte, und füllt dann ganz auf mit Honig. Nach dem Verschließen mit dem ebenfalls sterilisierten Deckel schüttelt man es gut durch, und lässt dann das Ganze mindestens drei Wochen ziehen, mit täglichem Drehen und Schütteln. Dann wird es abgeseiht durch ein engmaschiges Sieb, in eine sterilisierte Flasche gefüllt, und kann gut gegen Husten und Heiserkeit verwendet werden. Für längere Zeit aufbewahren kann man es gut im Kühlschrank. Falls der Honig fest werden sollte, kann man ihn wieder verflüssigen, indem man die Flasche in einem Wasserbad mit maximal 50°C aufwärmt. Die entsprechenden Kräuter können zum Beispiel Spitzwegerich, Thymian oder auch Zwiebeln sein.
Leg einfach los …
Wenn du Interesse daran hast, selbst etwas herzustellen, bieten wir dir im MAIA Café eine kleine Workshopserie an: „Die Kräuterküche mit Sonja“
Wir werden gemeinsam das eine oder andere aus Kräutern und auch Pilzen herstellen, wie zum Beispiel Tinkturen oder Salben. Dabei werden wir die Heilkräuter nur grob besprechen, aber vor allem Informationen zu Heilkräutern im Internet (z.B. Handy) suchen, und auch erörtern, wie man an weitere wichtige Infos kommt.
Schaue dir unseren Eventkalender an. Wir freuen uns auf eine gemeinsame Zeit mit dir!
